fri Gartow. Bei der gemeinsamen Sitzung des Vorstandes des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Lüchow-Dannenberg und der Funktionsinhaber der Kreisfeuerwehr am 11. Januar 2012 in Gartow stand die jährliche Delegiertenversammlung des Verbandes (11. Februar 2012) im Mittelpunkt. Die Teilnehmer befassten sich dabei insbesondere mit dem Abschluss des Haushaltsjahres 2011 und der Beratung des Haushaltsplanes 2012. Der Vorstand kam ferner überein, den Mitgliedsbeitrag im Jahr 2013 unverändert zu lassen.

Zu den weiteren Themen gehörten:

Einsätze im Quartal IV/2011:
Im vergangenen Quartal wurden die Feuerwehren im Landkreis zu 50 Bränden und 30 Hilfeleistungen gerufen, es gab sieben Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen. Im Zusammenhang mit dem Castortransport wurde ein Einsatzfahrzeug durch Krallen von Demonstranten beschädigt. Auch mit der Polizei gibt es bei Einsätzen immer noch Probleme, die durch weitere Gespräche abgestellt werden sollen.

Brandschutzerziehung:
Die Brandschutzerziehung in Niedersachsen geht in das zwanzigste Jahr. Die künftige Arbeit soll durch einen Rahmenvertrag mit dem Kultusministerium geregelt werden. Diese Verbesserung wurde durch das seit zehn Jahren bestehende Trainerteam erreicht. Wettbewerbe: Die neuen Bestimmungen über die Wettbewerbe sollen noch in diesem Monat veröffentlicht werden.

Ehrungen:
Der Niedersächsische Landesfeuerwehrverband hat als neue Ehrungen das Ehrenkreuz in Bronze, die Ehrennadel in Bronze sowie ein Ehrenzeichen für Zivilpersonen eingeführt.

Konzert:
Nach dem Erfolg des Auftritts des Landesmusikkorps der Feuerwehren Niedersachsens 2009 in Hitzacker überlegt der Vorstand die Durchführung eines Konzertes Ende März 2012. Derzeit werden die finanziellen Voraussetzungen geprüft.

Kreispressereferent:
Der Kreispressereferent (Johann Fritsch) wird künftig in dessen Abwesenheit oder bei Verhinderung durch Mirko Tügel (Dannenberg) vertreten. Funktionen und Aufgaben des Kreispressereferenten sowie der Gemeinde- und Ortspressereferenten/innen bleiben davon unberührt.

62+
Zur Überraschung des niedersächsischen Innenministers und des Landesbranddirektors machen sich die Hauptverwaltungsbeamten (HVB) zum Teil massiv für die Anhebung der Altersgrenze in den Freiwilligen Feuerwehren stark. Im Innenministerium in Hannover scheint man nun zu denken. Die Verabschiedung der Neufassung des Brandschutzgesetzes noch in dieser Legislaturperiode scheint immer mehr fraglich. Die Anhebung der Altersgrenze ist wieder offen. Jedes Feuerwehrmitglied sollte die Forderung, die Altersgrenze von 62 Jahren anzuheben, immer und überall offensiv vertreten. Dies gilt angesichts der im Januar 2013 bevorstehenden Landtagswahlen vor allem gegenüber den politischen Parteien und deren Kandidaten.