mt Dannenberg. Einer Reifeprüfung unterzogen sich 39 Jugendfeuerwehrmitglieder bei der Abnahme der Jugendflamme in den Stufen II und III am vergangenen Samstag im Feuerwehrhaus in Dannenberg. Die Jugendlichen mussten ihr Wissen in den Bereichen Fahrzeug- und Gerätekunde sowie ihr Können beim Setzen eines Standrohres oder beim Aufbau eines Wasserwerfers zeigen.

Besonders stolz ist die Fachbereichsleiterin „Jugendflamme“ Andrea Juskowiak darauf, dass sich acht Teilnehmer zur Prüfung der Stufe III stellten. Denn in den letzten drei Jahren fehlte der Nachwuchs zur Prüfung der Stufe III. Zur Erreichung der dritten Stufe galt es eine zweiteilige Steckleiter aufzustellen, das Absichern einer Unfall- bzw. Einsatzstelle und die Rettung einer Person aus einem Pkw zu zeigen.

Eine besondere Herausforderung bei der Prüfung zur Stufe III war ein Referat zu einem Praktikum oder zum Thema: „Der perfekte Jugendfeuerwehrwart – wie sollte er/sie sein?“ zu halten. Eine der drei Gruppen referierte über einen sozialen Tag, welchen sie im DRK Altenpflegeheim „Friedrichheim“ in Hitzacker durchgeführt hatten. Die beiden anderen Gruppen zeigten sehr interessante Powerpoint-Präsentationen mit Fotos und Zitaten, wie sie sich ihre Betreuer und Jugendfeuerwehrwarte vorstellen. Mit diesen wichtigen Erkenntnissen aus den Referaten kann in der Zukunft die Jugendarbeit sicherlich noch effektiver gestaltet werden und vielleicht ist ja einer der Referenten der Jugendfeuerwehrwart von morgen.

Nach dem dreistündigen Prüfungsmarathon hefteten die Mitglieder des Kreisjugendfeuerwehrausschusses die begehrten Jugendflammenabzeichen an die Uniformen der Prüflinge.

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Bericht und Bilder: Mirko Tügel