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fri Sallahn. Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Tüschau-Krummasel bot den Blauröcken Gelegenheit, das Jahr 2017 Revue passieren zu lassen und die Ereignisse aufzuarbeiten. Mit Blick auf die schweren Stürme stellte Ortsbrandmeister Jörg Fischer-Glimm fest: „Ohne die Landwirte hätten wir es nicht geschafft, die Straßen als Rettungswege freizuhalten. Nur durch deren Unterstützung konnten die vielen querliegenden Bäume kurzfristig beseitigt werden.“ 

Bei seinem Bericht im Sallahner Schützenheim führte der Wehrführer für das abgelaufene Jahr vier Alarmierungen bei Bränden- und zwei für Technische Hilfeleistungen auf. Mit 117 Mitgliedern gibt es vier mehr als 2016, als Aktive stehen 39 Frauen und Männer für Einsätze zur Verfügung. „Wir konnten erneut junge Leute für uns gewinnen, damit setzt sich die positive Entwicklung fort“, machte Fischer-Glimm deutlich und schloss mit der Feststellung: „Es war für unsere Ortswehr ein gutes Jahr.“

Dies trifft nach Angaben von Gruppenführer Christian Lippe auch für die Erfolge der Wettbewerbsgruppe zu. Durch konsequentes Üben hat sich sein Team erneut stark verbessert. Dies zeigte unter anderem der fünfte Platz beim Kreisfeuerwehrtag in Küsten.

Das vergangene Einsatzjahr verlief wieder ohne Unfälle und Verletzungen. Der Küstener Bürgermeister Michael Schulz dankte der Wehr daher für ihre „stete Einsatzbereitschaft“ und wünschte ihr, „dass alle auch im neuen Jahr immer wieder gesund nach Hause kommen.“

Heftig diskutiert wurde die kürzlich erfolgte, drastische Erhöhung der Gebühren für Dienst- und Sachleistungen der Freiwilligen Feuerwehr außerhalb der unentgeltlich zu erfüllenden Pflichtaufgaben durch die Samtgemeinde Lüchow/Wendland. Viel Beifall gab es dagegen für Bernd Bienek und Waldemar Herrmann, die beide für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt wurden.

2017-12-30 JHV Tueschau-Krummasel
v.l.: Der Stellvertretende Ortsbrandmeister Brent Gangloff, die Jubilare Waldemar Herrmann und Bernd Bienek sowie Ortsbrandmeister Jörg Fischer-Glimm