Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e.V. - Keinerlei Nachwuchssorgen

Zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gorleben hielt Ortsbrandmeister Andre Becker einen kurzen Rückblick auf das zurückliegende Jahr, das mit einer Gesamt-Stundenzahl von 2.483 Stunden zu Ende ging. Zudem rückte die Feuerwehr zu 8 Brandeinsätzen und 18 Hilfeleistungseinsätzen aus. Eine besondere Herausforderung dabei war der Hochwasser-Einsatz in der Region Hildesheim (Giessen), wo Teile der Wehr eingesetzt waren. Auch Lehrgänge wie Sprechfunker, Atemschutzgerätewart, Truppmann 1+2, Gruppenführer 1+2, und Zugführer 1+2 wurden erfolgreich absolviert. Zudem wurden ein Lehrgang Experimente in der Kinderfeuerwehr besucht. Die meisten Dienststunden hatte Gorden Groth abgeleistet und erfreute sich über ein kleines Präsent der Feuerwehr.

Die Arbeit in der Floriangruppe unter der Leitung von Ann-Kathrin und Gina Marie Motzkus und die der Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Dirk zu Dreele und Gorden Groth wurden erfolgreich ausgebaut. Im Gegensatz zu vielen regionalen und überregionalen Meldungen in der letzten Zeit erfreuen sich die Gorlebener Floriangruppe und die dortige Jugendfeuerwehr eines regen Zulaufs! 

Adrian Stecher, der als Stellv. Jugendwart aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück trat, erhielt als Dankeschön eine Präsent. U.a. deshalb standen auch Wahlen bzw. Weiterverpflichtungen auf dem Programm. Bestätigt wurden Jugendwart Dirk zu Dreele und dessen Stellvertreter Gorden Groth. Den Posten der Floriangruppenwartin bekleidet weiterhin Ann-Kathrin Motzkus, zu ihrer Stellvertreterin wurde Gina Marie Motzkus ernannt. 

Befördert wurden zum Feuerwehrmann / Frau Dagmar Westpfahl, Manuel Spranz, Mareike Krull und Peter Kulas. Zum Löschmeister wurde Michael Beckedorf befördert. Ein Höhepunkt war die Ehrung für 40 Jahre in der Feuerwehr der anwesenden Feuerwehrkameraden  Herr Norbert Schmidt, Horst Hoch und Herbert Krüger. Die Ehrung für 50 Jahre in der Feuerwehr Herr Günther Wickord wird nachgeholt. 

Ortsbrandmeister Andre Becker hielt in seiner Rede nicht nur Rückschau, sondern blickte auch auf wichtige Veränderung in der Zukunft voraus: „Eine neue Herausforderung ist der Anbau des Feuerwehrhauses in 2019. In diesem Jahr bekommt die Feuerwehr Gorleben auch ein neues Tanklösch-Fahrzeug“. Becker dankte schlussendlich alle Anwesenden für die gute Zusammenarbeit sowie ihr Engagement und wünschte „wenig Einsätze für 2019“.

2018-02-27 jhv gorleben

Foto/Von links nach rechts: Ortsbrandmeister Andre Becker, Norbert Schmidt, Herbert Krüger, Horst Hoch und der stellv. Gemeindebrandmeister Manuel Maury.